Giro Alpi del Lucomagno
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Man startet von Acquacalda. Während des Wanderung werden mehrere Alpen durchquert, wovon folgende heute noch in Betrieb sind: Alpe Lukmanier, Alpe Pozzetta, Alpe Pertusio und Alpe Croce.
Die erste, die man erreicht ist die Alpe Pozzetta, gefolgt von der Alpe Sanprou und anschliessend die Alpe Casaccia. Vorbei an der Alpe Pertusio steigt man dann auf zum Lukmanierpass auf, um anschliessend auf die Alpe Croce zu kommen und hinab um die Alpe Gana zu erreichen. Weiter geht es zu Campo Solari und Lareccio. Nach der Durchquerung von Fordalera und Brönich kommt man schliesslich zur Alpe Pian Segno (Alpe Lukmanier) und kehrt zurück nach Acquacalda.
Karte Ambrì Piotta 1:25’000
Leventina 1:50’000
I nostri sentieri

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Grösste Tessiner Alp
Vor Urzeiten bedeckte der Lucus Magnus ("der grosse Wald") dieses Gebiet. Später hat ihn der Mensch als Hirte nutzbar gemacht und in ein faszinierendes Muster von Lebensräumen verwandelt. In den 90er Jahren ist die Alpwirtschaft am Lukmanier aufgewertet worden. Die Alpen Casaccia und Pian Segno sind modernisiert und mittelalterliche Weiderechte heutigen Nutzungsformen angepasst worden. In einer Sömmerung (15. Juni - 15. September) wird die Alp mit über 200 Milchkühen bestossen, es werden 200'000 l Milch produziert und zu Rahm, Butter, Alp- und Frischkäse verarbeitet. Die Produkte werden auch auf der Alp verkauft.
Es war einmal ein Bär...
Hat es hier einmal Bären, Wölfe, Luchse und Otter gegeben? Ja! Der Mensch hat am Lukmanier bis vor etwa 150 Jahren mit diesen Wildtieren zusammengelebt. Noch im Jahr 1875 ist auf der Alp Pozzetta einer der letzten Höhlenbären erlegt worden. Im 19. Jahrhundert sind diese Tiere verschwunden, teils wegen zunehmender Bevölkerung und auch wegen der intensiveren Nutztung der Wälder. Die heute geographisch nächste Population Braunbären (Ursus arctur) lebt in den Bergen des Trentino und in Slowenien. Bären können zwar bis zu 300 kg schwer werden, sind aber scheu und ernähren sich hauptsächlich von Pflanzen. Trotzdem dürfte ihre Wiederansiedlung in der Schweiz schwierig sein, obwohl ihre Präsenz zwischen Campra und Casaccia noch im 19. Jh. mehrmals festgestellt wurde.
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